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Die Lage


Irland liegt nordöstlich des europäischen Festlandes im Atlantik.
Die irische See trennt Irland von Großbritannien.

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Die Größe


Die Fläche Irlands beträgt ca. 85.000 qkm. Irland ist somit in etwa so groß wie Österreich.
85% der Gesamtfläche Irlands gehört zur Republik, die restlichen 15% gehören zu Nordirland, welches vom Vereinigten Königreich regiert wird.

In der Republik Irland leben etwas weniger als 4 Mio. Menschen.

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Die Sprache


Die Amtssprache ist irisch und englisch. Irisch ist unter dem Überbegriff Gälisch einzuordnen.
Hier ist es wichtig zu wissen, daß sich irisch, walisisch und schottisch voneinander unterscheiden, auch wenn die Sprachen zur selben Sprachenfamilie gehören.
Irisch wird in allen Schulen der Republik gelehrt und ist ein Pflichtfach. Außerdem gibt es inzwischen auch zahlreiche Radiosender und einen Fernsehsender welche ausschließlich auf irisch senden.
Auch die Schilder im Straßenverkehr sind auf englisch sowie auf irisch beschriftet. Es gibt Landstriche (An Gaeltacht) wo mindestens 50% der Bevölkerung sich ausschließlich auf irisch miteinander auseinander setzt. In diesen Regionen findet man in der Regel die Verkehrsschilder nur auf irisch beschriftet. Auch hier hatte man viele Jahre eine doppelte Beschriftung, allerdings haben Einheimische die englischen Bezeichnungen oft mit schwarzer Sprühfarbe übermalt, so das man sich darauf geeinigt hat, auf die englische Bezeichnungen ganz zu verzichten.
Nur 5% der Bevölkerung spricht und versteht fließend irisch, allerdings verstehen knapp 50% der Iren ihre eigene Muttersprache.

Das Wetter


Irland verfügt über ein sogenanntes Reizklima.
Die Jahresdurchschnittstemparatur liegt bei 11 Grad Celsius.
5 C im Winter und 17 C im Sommer. An den meisten Tagen im Jahr scheint die Sonne, manchmal allerdings über den Wolken, denn  Irland hat nach Island die meisten Niederschläge in Europa. Somit ist das Wetter sehr wechselhaft.
Irland wird auch die Insel der Regenbögen genannt.
Nur selten fällt Schnee. Frost gibt es öfters einmal im inneren des Landes. Da das Wetter vom Golfstrom mitbestimmt wird, ist es das gesamte Jahr über eher mild. Ohne den Einfluß des Golfstromes hätte Irland ein ähnliches Klima wie Neufundland.
An der Westküste misst man mehr Niederschläge als an der Ostküste.
Die Windrichtung spielt bei den Temparaturen eine große Rolle. Kommt der Wind vom Norden (auch Polarwind genannt) ist es sehr kalt. Weht der Wind vom Osten ist es auch eher ungemütlich. In der Regel liegt Irland unter dem Einfluß von südwestlichen Luftströmungen, aber auch westliche Winde sind durchaus angenehm.
Die Wettervorhersage für Irland läßt sich aufgrund der Lage im Atlantik nur sehr schwer über einen längeren Zeitraum errechnen, da die Wetterfronten über dem Atlantik oft plötzlich ihre Richtung ändern.
Januar und Februar sind die kältesten Monate in Irland (wobei am 1. Februar für viele Iren der Frühling beginnt.).
Ab März wird es etwas milder und im April fangen im großen Stile die knallgelben wilden Stechginster an zu blühen. Mai und Juni sind statistisch gesehen die trockensten Monate in Irland. So hat es im Jahre 2002 im Mai und Juni nur einmal geregnet und zwar vom 1. Mai bis zum 30. Juni. Damals war es so nass, daß viele Iren Angst hatten das die Insel versinken könnte.
Juli und August sind die wärmsten Monate des Jahres. Im Jahr 2003 überkam Irland eine regelrechte Hitzewelle. Temparaturen nahe der 30 C. Marke waren für viele Tage an der Tagesordnung. Noch nicht einmal ein Besuch am Strand konnte für Abkühlung sorgen, außer man traute sich in die knapp 17 C warmen Fluten.
Die Wassertemparatur des Atlantik beträgt Winter wie Sommer immer um die 15 bis 17 C.

Regenbögen gehören in Irland zum Landschaftsbild

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